Chinas Rolle in der UN - Entwicklung einer Supermacht

In dem Workshop zu Chinas Rolle in der UN-Entwicklung einer Supermacht stellte der Kursleiter Adrian Schulze den Teilnehmern die jüngere chinesische Geschichte vor. Er belegte zwei Semester in Sinologie (Wissenschaft, welche sich mit der Sprache und Kultur Chinas beschäftigte) und reiste während seines Studiums zwei Wochen durch China. Der Inhalt der Präsentation reichte von dem Ende des Weltkriegs, den folgenden Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, bis zu der heutigen politischen und wirtschaftlichen Lage. Nach dem Input durften alle Teilnehmer in Einzelarbeit verschiedene Artikel durchlesen und es sich erarbeiten. Jeder konnte sich ein Thema aussuchen, welches ihm am meisten zusagte. Die Themen waren unter anderem Demografie, Wirtschaft und die Beziehung Chinas zu Taiwan. Schon während der Erarbeitungsphase, herrschte ein reger Austausch zwischen Schulze und den Teilnehmern. Fragen wurden durch den Vortragenden mit viel Wissen und Geduld beantwortet. Nach der Erarbeitungsphase fingen dann alle an, ihre gewonnenen Informationen in der Gruppe zu teilen. Dabei ging es vor allem um die Themen des Taiwan-Konfliktes, die sogenannte "neun Striche Linie" (Gebietsansprüche Chinas auf rund 90% des Südchinesischen Meeres) und die Wirtschaft und Demografie Japans. Damit wurde der Workshop beendet.

Vertreter:in der NGO Plan International:

"Ich habe über China gelernt, dass die Volksrepublik China zu einer globalen politischen Großmacht geworden ist und demnach eine potenzielle große Rolle in unserer Zukunft spielen wird."

Vertreter:in des Landes Peru:

"Ich habe über China gelernt, dass der China- und Taiwan-Konflikt sehr vielseitig ist."

Vertreter:in des Internationalen Gerichtshofes: 

"Ich habe über China gelernt, dass viel mehr hinter der Fassade steckt, als man objektiv denkt."