Was ist hier eigentlich das Problem? Wie verschiedene UN-Gremien dieselbe Situation unterschiedlich analysieren, verhandeln und adressieren

Sozial-, gesellschaftliche und ökonomische Probleme der Welt beschäftigen die Gremien der Vereinten Nationen tagtäglich, sowie der Umgang mit humanitären Katastrophen und dem Allgemeinwohl der Weltgesellschaft. Dieses System scheint einwandfrei zu funktionieren — bis man die Resolutionen zweier Gremien zum gleichen Thema liest. Ein scheinbar gleiches Thema wird hier aus zwei grundauf verschiedenen Perspektiven betrachtet, was zunächst verwirrt. Wie sollen in diesem System übereinstimmende und vor allem ausdrucksvolle Resolutionen entstehen?

Mit genau dieser Frage hat sich der Workshop „Was ist hier eigentlich das Problem? Wie verschiedene UN-Gremien dieselbe Situation unterschiedlich analysieren, verhandeln und adressieren“ auseinandergesetzt und versucht, eine Erklärung dieses Phänomens zu finden. Interaktive Arbeitsphasen sowie rege Diskussionen zeigten die Vor- und Nachteile der Gremienaufteilung und erzeugten eine generell interessierte Stimmung.

Die Stimmen der teilnehmenden Delegierten mischen sich: 

„Das war eher eine Auffrischung […], es ging vor allem um die verschiedenen Gremien und deren Aufgaben.“ erzählte uns Konstantin Blum, Delegierter im Wirtschafts- und Sozialrat für das Land Kolumbien.

„Es gibt viele Gremien, damit nichts untergeht, es ist wichtig, sich damit mal auseinandergesetzt zu haben.“ meint Nele Scheffe, Delegierte im Wirtschafts- und Sozialrat für den Libanon.